FRANK DARIUS

Frank Darius

Das Paradies ist hier

Eröffnung: Sonntag, 8. Dezember 2013, 17 Uhr

Einführung: Dr. Petra Lanfermann, Bietigheim-Bissingen
Austellungsdauer: 8.12. 2013 bis 19.1. 2014

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Abb.: Frank-Darius-Teufelsberg 2001
© VG-Bildkunst-Bonn/Frank Darius
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Die Fotografien des Berliner Künstlers Frank Darius erzählen von einer Suche – der Suche danach, was Natur wirklich ist. Ein Ufer, das im Nebel verschwindet, ein Acker mit Schneespuren, abgeerntete Hopfenstängel – die Motive erscheinen so beiläufig wie sinnfällig. Und die Fotografien bestechen durch ihre poetische Stimmung.

Ist Frank Darius ein Romantiker der Gegenwart? Denn so wie er die Beziehung Mensch – Natur, die Suche nach dem Garten Eden auf Erden in den Blick nimmt, wurde vor 200 Jahren gleichfalls Landschaftskunst als sichtbarer Ausdruck des Inneren verstanden und eine tief empfundene Beziehung zur Natur thematisiert. Doch seither hat der Mensch seine Umwelt zunehmend zivilisiert, urbanisiert, kultiviert – die romantische Weltsicht hat Brüche bekommen und ist doch so aktuell wie einst. So zeigen Frank Darius’ Aufnahmen nicht die überwältigende Erhabenheit der Natur, sondern vielmehr das Zarte, das Zeichenhafte, das Unscheinbare. Seine Botanik-Serie wirkt gar losgelöst vom eigentlichen Motiv: Dünne Gräser, sich reckende Halme und Blütenstempel, die sich in alle Himmelsrichtungen schier unendlich auszudehnen scheinen, ergeben feine, kalligrafisch anmutende Notationen auf stillem Weiß – das Paradies ist tatsächlich hier.

Frank Darius
geboren 1963 in Berlin
lebt und arbeitet in Berlin 
Die letzten beiden großen Einzelausstellungen: 2013 „Das Paradies ist hier“ in der Alfred-Erhard-Stiftung Berlin mit gleichnamiger Publikation (Kehrer Verlag); 2011 „Willkommen im Garten“ in der Kunsthalle Erfurt mit gleichnamiger Publikation (Hatje Cantz Verlag).

JEANETTE ZIPPEL

JEANETTE ZIPPEL
ARBEITEN UEBER BIENEN

13. Oktober – 24 November 2013

Eröffnung:      Sonntag, 13. Oktober 2013, 17 Uhr
Einführung:    Christian  Gögger, Kunstverein Esslingen

Finissage:      Sonntag, 24. November 2013, 15 Uhr

Vortrag zur Finissage
Jeanette Zippel: „Kunst und Natur  – Projekte mit belebten Skulpturen
für Wild- und Honigbienen“.
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PROGRAMM – MON RAMBOU

Stadtprojekt MON RAMBOU – Kirchheim unter Teck

des S_A_R Projektbüros/ HBKsaar, Saarbrücken

Programm am Rambouilletplatz 

13.7. – 19.7.2013
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13.7. 2013 – 8.9. 2013

Hängematten und Spiele u.v.a. für Alle.
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MON RAMBOU

MON RAMBOU

Ein Stadtprojekt für „Sibylle“ und den Rambouilletplatz
in Kirchheim unter Teck.

Eröffnung
Freitag, 19. Juli 2013, 18.00 Uhr
Ort: Rambouilletplatz, Kirchheim unter Teck

Begrüßung
Frau Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker
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Projektvorstellung
Susanne Jakob Kunstwissenschaftlerin M.A.
Städtische Galerie im Kornhaus (Kunstbeirat)
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von wo auch immer her

von wo auch immer her

Peter Heusel, Michael Marschner, Matthias Pilsl

14. Oktober – 18. November 2012

Die Ausstellung möchte einladen, der Geste einer achtsamen und staunenden
„Möglichkeitssuche“ zu begegnen, aus der – gerade in ihrer Feinheit und Fragilität
– authentische, berührende und diesem „Lebensgefühl“  entsprechende
Werke entstehen.

 

Eröffnung  Sonntag, 14. Oktober 2012, 17 Uhr
Einführung  Timo Brunke

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HELBLING-FELIX 2011

Johanna Helbling-Felix
SICHT_FLUG
FOTOGRAFIE UND ZEICHNUNGEN 22. Mai - 03. Juli 2011

Die Blickrichtung aus dem Luftraum auf die Landschaft ist die
entscheidende Arbeitsperspektive von Johanna Helbling-Felix.
Durch das Abheben mit einem kleinen Sportflugzeug schafft sich die
Künstlerin eine größere Distanz zur Landschaft.
Sie hält während dem Überfliegen in kleinen Skizzen und mit der
Kamera die zeichenhaften Spuren der Menschen und die Landschafts-
strukturen der Erdzeitalter fest.

In der Ausstellung zeigt Johanna Helbling-Felix Collagen, Luftfoto-
grafien sowie Kombinationsarbeiten aus Zeichnung und Fotografie.
Die der Fotografie gegenübergestellte Zeichnung kann sowohl die
Struktur aufgreifen und eine lineare Erweitern als auch einen
spannenden Kontrast zur Fotografie darstellen. Die Künstlerin lenkt
den Blick weg von den Einzelmotiven und verweist somit auf ganz neue
den einzelnen Dingen übergeordnete Strukturen. Je größer die Distanz
desto mehr verflächigen sich die Motive reduzieren sich auf Linien,
Farben Formen und Strukturen. Und lassen ein übergeordnetes Ordnungs-
prinzip erkennen.