PROJEKTE DES KUNSTBEIRATS
DER STÄDTISCHEN GALERIE IM KORNHAUS 2023
Der Film von Martin Mannweiler über das Stadtprojekt von Felice Varini wird in voller Länge (ca. 11 Min.) bis 11. März 2023 in der Stadtbücherei zu sehen sein.
Ort: Stadtbücherei, Max-Eyth-Str. 16 73230 Kirchheim unter Teck
Inzwischen ist der Film auch online auf YouTube einsehbar:
FELICE VARINI, Douze points pour six droites“ / / Zwölf Punkte für sechs Geraden, Kirchheim unter Teck 9/2022 – 1/2023, Film über das Stadtprojekt von Felice Varini von © Martin Mannweiler. Mit einem Interview mit Felice Varini in französischer Sprache mit deutschem Untertitel.

HERZLICHE EINLADUNG ZUR FINISSAGE
Am 30. Januar 2023 beginnt das französische Kletterer-Team von Felice Varini mit dem Rückbau der Installation „Douze points pour six droites“ in der Max-Eyth-Str. in Kirchheim unter Teck.
Ehe die Silberstreifen über Kirchheim für immer verschwinden, lädt der Kunstbeirat der Städtischen Galerie im Kornhaus herzlich zur FINISSAGE des Stadtprojekts ein.
AU REVOIR!
FELICE VARINI
Douze points pour six droites“ / / Zwölf Punkte für sechs Geraden
Samstag, 28.1.2023, 13.00 Uhr
Treffpunkt am „point de vue“, vor Max-Eyth-Str. 18 (Spital)
Grußwort: Dr. Pascal Bader, Oberbürgermeister der Stadt Kirchheim unter Teck
Begrüßung: Prof. Florian van het Hekke, Kunstbeirat
Im Anschluss findet die Uraufführung des Films FELICE VARINI „Douze points pour six droites“ von Martin Mannweiler statt mit einem Interview mit Felice Varini (französisch mit deutschem Untertitel).
Ort: Stadtbücherei, Max-Eyth-Str. 16 73230 Kirchheim unter Teck

18. Juni – 17. September 2023
SHINROKU SHIMOKAWA
Stadtprojekt für Kirchheim unter Teck
Eröffnung: Sonntag, 18. Juni 2023, 17 Uhr
Begrüßung: Monika Schaber, Kunstbeirätin
Einführende Worte: Susanne Jakob M.A., Kuratorin/Kunstbeirätin
NOGAKE: Koch- und Teezeremonie von Shinroku Shimokawa
Ort: Ausgleichsfläche der Städtischen Galerie im Bürgerpark/ Hain der Kulturen
Eingang: Alleen Straße 22, 73230 Kirchheim unter Teck
In seinem Stadtprojekt für Kirchheim befasst sich Shinroku Shimokawa mit der Lauter, die einen wirtschaftlichen, ökologischen und emotionalen Faktor für die Stadt Kirchheim darstellt. Über einen längeren Zeitraum verfolgte der Künstler sowohl physisch als auch medial den Verlauf der Lauter, von ihrem Ursprung bis nach Kirchheim unter Teck. Dabei beobachtete und dokumentierte er den Zustand des Flusses und fragt nach dem Einfluss und der Bedeutung, die diese natürliche Lebensader für die Kirchheimer Stadtbevölkerung heute noch besitzt.
Shinroku Shimokawa studierte Bildhauerei an der Tokyo University of Arts und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Im Zentrum seiner künstlerischen Praxis steht der Stein, dessen Materialeigenschaften und physikalische Gesetzmäßigkeiten er in einer Art Langzeitstudie untersucht. Zugleich kommt dem Element Wasser, in unterschiedlichen Aggregatzuständen, eine bedeutende Rolle zu. Beide Elemente verbindet der Künstler in seinem Projekt „Ein Fluss“, das Shimokawa speziell für Kirchheim entwickelt und im Bürgerpark (Hain der Kulturen), am Ufer der Lauter, installiert hat.
Der Kunstbeirat der Städtischen Galerie im Kornhaus ist mit dem Stadtprojekt von Shinroku Shimokawa Kooperationspartner des landesweiten Ausstellungsprojekts „Trüffelsuche“ des Künstlerbundes Baden-Württemberg 2022-2023.
https://www.kuenstlerbund-bawue.de/2022/07/trueffelsuche/
Weitere Informationen:
https://staedtischegaleriekirchheim.com/2023/01/26/shinroku-shimokawa/
SEPTEMBER 2023

© Mythos-Grill, Foto; ststs
MATTHIAS SCHAMP
Der Mythos-Grill – eine imaginäre Pommesbude
Eröffnung: Mitte September 2023
Die Gründung des MYTHOS-GRILL erfolgte 1998 in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum Münster. Das Unternehmen ist Pommesbude und alltagsarchäologische Spielstätte zugleich.
Der MYTHOS-GRILL floriert mit temporären Filialen in Museen und Kunstinstitutionen im In- und Ausland. Dabei wird die Angebotspalette permanent erweitert. Ob mit Fritten-Schnitzaktionen und Gestaltungswettbewerben, Fisch-Stäbchen-Bring-Service, Frikandel-Staffellauf, Sei-dein-eigener-MYTHOS-GRILL-Salbe, Pommesgabel-Sortier-Aktionen, Fritteusenfarbkreis oder Grundfarbenfrittieren – den Bedürfnissen einer anspruchsvollen Kundschaft wird auf jede erdenkliche Weise Rechnung getragen.
Für Kirchheim unter Teck wird ein spezielles temporäres Projekt entwickelt, das eventuell einen stillgelegten Imbiss kurzzeitig wiederbelebt oder sich performativ und partizipativ in einer spezifischen Stadtsituation ansiedelt.
Weitere Informationen:
OKTOBER – DEZEMBER 2023
SOPHIE INNMANN
von m2 zu m3 zu mx
Eröffnung: 22. Oktober 2023, 16 Uhr
Ausgleichsfläche der Städtischen Galerie im Bürgerpark, Kirchheim unter Teck
22.10. – 17.12.2023
Foto links:
UCC – Urban Collective Composition | 2022 | Plakate auf Litfaßsäulen, Intervention der Passant*innen, musikalische Vertonung der Komposition
Ausstellungsansicht Ghost Notes, öffentlicher Raum Stuttgart 2022
Foto: © Enzo Birra
Foto rechts:
UCC – Urban Collective Composition | 2022 | Plakate auf Litfaßsäulen, Intervention der Passant*innen, musikalische Vertonung der Komposition
Ausstellungsansicht Ghost Notes, öffentlicher Raum Stuttgart 2022, 2 Tage nach Eröffnung. Foto: © Sophie Innmann
Link zur Vertonung der 2. Plakatierungsphase:
In ihren Beiträgen zur Ausstellung Ghost Notes, die 2022 in Stuttgart stattfand, setzte sich Innmann mit der Abgabe der Autorschaft sowie der Übersetzung und Archivierung von Handlung in Bild auseinander. Für den Außenraum konzipierte sie eine Interaktion in Form von Plakaten, welche blanko Notenlinien zeigen, auf denen sich über die Laufzeit der Ausstellung Spuren des Alltags abzeichneten. Die in Urban Collective Composition archivierten Handlungen und festgehaltene Zeit wurden am Ende der Ausstellung in akustische Werke übersetzt. Hierfür kooperierte sie mit den Musiker*innen Felix Nagl und Andrea Conangla.
Sophie Innmann schloss 2014 ihr Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Meisterschülerin von Leni Hoffmann ab.
Seit 2015 lebt und arbeitet sie ohne festen Wohnsitz. Ihre projektbezogenen Arbeitsaufenthalte führten sie unter anderem nach Paris, Barcelona, Minneapolis, Moskau, Yogyakarta, Plowdiw, Elefsina und Berlin.
Der Logik dieses Lebenswandels folgend, interessiert sich Innmann für Netzwerk-Strukturen, Archivierung von Handlung, das Erscheinen und Verschwinden. Ihre Arbeiten manifestieren sich in unterschiedlichen Medien, die der jeweiligen Notwendigkeit der Arbeit zugrunde liegen. Seit 2019 forscht sie mit ihrem Kunstlieferdienst „GoArtist“ an neuen Erfahrungswegen zeitgenössischer Kunst und versucht einen kritischen Diskurs zum Thema unreflektierten digitalen Konsums anzustoßen.
Ihre Arbeiten werden auf internationaler Ebene gezeigt, so u.a. in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, der Kunsthalle Basel, dem Museum of Modern Art Moskau oder dem Kunstmuseum Stuttgart. 2020 erhielt sie das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn. Weitere Informationen: https://sophieinnmann.com/
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